NoNazis - Dessau http://nonazisdessau.blogsport.de Antifa-Infoblog Dessau Thu, 19 Nov 2015 22:09:27 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Naziaufmarsch am 21.11. in Köthen http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/11/19/naziaufmarsch-am-21-11-in-koethen/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/11/19/naziaufmarsch-am-21-11-in-koethen/#comments Thu, 19 Nov 2015 22:09:27 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/11/19/naziaufmarsch-am-21-11-in-koethen/ Am 21.11.2015 wollen Neonazis aus dem Umfeld der international agierenden Organisation „Europäische Aktion“ durch Köthen marschieren.
Die „Europäische Aktion“ besteht überwiegend aus Holocaustleugnern und predigt ein rassistisches- und völkisches Weltbild.
Sie haben eine Demonstraiton ab 12 Uhr vom Bahnhofsplatz angemeldet.Von dort wollen die „Kameraden“ unter dem Motto “ Gegen Massenzuwanderung“durch die Köthener Innenstadt ziehen.

Route der Nazis:
Bahnhof Köthen – Dr.-Krause-Str. – Bahnhofsstr. – Lohmannstr. – Hallesche Str. – Marktplatz(Kundgebung) – Buttermarkt – Schalaunische Str. -Bärplatz – Weintraubenstr. – Friedrich-Ebert-Str. – Bahnhofsplatz(Abschlusskundgebung)

Ein demokratisches Bündnis will mit einem bunten und vielfältigen Program ab 13 Uhr auf dem Marktplatz dagegen halten.

Wir rufen zu einem aktiven und kreativen Protest auf!
Nazis in die Schranken weisen!!!

Link zur Gegenkundgebung:
https://www.facebook.com/events/919583541466780/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular&action_history=null&source=3&source_newsfeed_story_type=regular

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http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/11/19/naziaufmarsch-am-21-11-in-koethen/feed/
++rassistische Demo am 28.8. in Dessau verhindern++ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/08/26/rassistische-demo-am-28-8-in-dessau-verhindern-2/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/08/26/rassistische-demo-am-28-8-in-dessau-verhindern-2/#comments Wed, 26 Aug 2015 18:54:05 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/08/26/rassistische-demo-am-28-8-in-dessau-verhindern-2/ Am Freitag, den 28.08. dem rassistischen Aufmarsch von GIDA-Regional entgegen treten. Sammelt euch ab 18:00 an der Ratsgasse 12 oder mit der linksjugend Solid vor der Rathaustreppe. Die Nazis treffen sich ab 18:30 ( 19:00 Auftaktkundgebung) an der Friedensglocke auf dem Platz der deutschen Einheit.

Wann/Wo: 28.08.2015 | 18:00 | Ratsgasse 12

Infos am Tag: https://twitter.com/dessau_nazifrei

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Abschiebungsstop der Familie Gasi!!! http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/07/28/abschiebungsstop-der-familie-gasi/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/07/28/abschiebungsstop-der-familie-gasi/#comments Tue, 28 Jul 2015 09:42:20 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/07/28/abschiebungsstop-der-familie-gasi/ Sehr geheerten Damen und Herren,
Ich bitte sie um ihre Hilfe eine 6 köpfige Familie zu unterstützen.Die Familie hat 4 Kinder. Im Alter von 2-8 Jahren.Ein Kind ist leider geistlich Behindert und Diabetiker. Das andere leidet unter Epilepsie. Die Mutter ist physisch krank.Der Vater hat einen Arbeitsvertrag aber die Ausländerbehörde genehmigt dies nicht. Er will seine eigne Familie versorgen und nicht vom Staat leben! In sein Land arbeitet er für einen 10 Stunden für 8 Euro. Die Medizinische Versorgung für die Kinder gibts ja. Aber keine Krankenkassenversicherung. Wenn man zum Arzt muss brauch mal Geld.Die Medikamente würden mehr als den Tageslohn des Vaters kosten. Eine Sozialversicherung gibts nicht. Die Medizinische Versorgung für die Kinder würde er nie leisten können wenn er abgeschoben wird. Eins der Kinder hat ein ärztliches Attest was besagt das er nicht reisefähig ist aber trotztdem will die Ausländerbehörde ihn abschieben. Wir bitten ihre Hilfe !
Begründung:

Der Vater will arbeiten seine Familie selbst versorgen. Hat sich um einen Arbeitsplatz schon gekümmert aber die Ausländerbehörde genehmigt dies nicht. Wenn er abgeschoben wird dann kann er in seinen Land nichtmal die medizinische Versorgung leisten. 10 Stunde Arbeit für 8 Euro ! Wir bitten ihre Hilfe die Familie zu unterstützen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

06842, 07.07.2015 (aktiv bis 17.08.2015)

https://www.openpetition.de/petition/online/abschiebungsstop-der-familie-gasi

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Neue Sticker vorhanden http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/22/neue-sticker-vorhanden/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/22/neue-sticker-vorhanden/#comments Fri, 22 May 2015 08:26:15 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/22/neue-sticker-vorhanden/ Es gibt neue Sticker von No Nazis Dessau!
Wer welche haben möchte kann sich bei uns melden (nonazis_dessau@riseup.net)

Wir weisen darauf hin :
Das unerlaubte Kleben kann eine Ordnungswidrichkeit darstellen,die Anwendung sollte nur für private Zwecke genutzt werden.
No Nazis Dessau übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung eurer Sticker.
;) ;) ;)

NO NAZIS DESSAU

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Antifa Demo in Bitterfeld am 10.05.2015 http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/06/antifa-demo-in-bitterfeld-am-10-05-2015/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/06/antifa-demo-in-bitterfeld-am-10-05-2015/#comments Wed, 06 May 2015 08:54:10 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/06/antifa-demo-in-bitterfeld-am-10-05-2015/ „Focus the Facts – Euer nationalistisches Heimatgefühl nicht zum bitteren Alltag werden lassen!“

Zwischen Dessau, Leipzig und Halle in Sachsen-Anhalt liegt die Kleinstadt Bitterfeld-Wolfen. Vormals nicht groß beachtet und auch sonst, – wie viele provinzielle Gemeinden – selten genannt. Doch seit einigen Wochen ist das anders.

Seit Wochen versucht sich die lokale Neonaziszene, erneut in der Kleinstadt auszubreiten und ihre Ideologie zu verbreiten. Geholfen wird ihr dabei durch die hegemoniale, rassistische und rechte Stimmung der Bevölkerung.
Doch von Anfang an:

Die Montagsmahnwachen:

Seit nunmehr bald einem Jahr versammelten sich vor dem Rathaus jeden Montag Menschen zu den sogenannten „Mahnwachen für den Frieden Bitterfeld“. Die TeilnehmerInnen dieser Kundgebung trafen sich, um die krudesten Verschwörungstheorien auszutauschen und öffentlich zu propagieren. In der Tradition anderer „Montagsmahnwachen“ ala Ken Jebsen, Lars Märholz und Jürgen Elsässer, wurde dort vorallem auf die sogenannte „Fed Verschwörung“ hingewiesen. Aber auch die „Chemtrail-Verschwörung“ und allerlei anderer Quatsch fanden dort ein Podium. Unter den TeilnehmerInnen befand sich außerdem, neben anderen AfD-Funktionären, Volker Olenicak. In Olenicaks Facebook-Chronik finden sich, neben anderen eindeutigen Anzeichen auf eine rechte Gesinnung, auch diverse rassistische Sprüche. Auch die „Reichsbürgerbewegung“ ist ein Teil der Mahnwache.So gehört einer der Organisatoren, Volker Götze, einer Organisation mit dem Namen „Deutsches Polizeihilfswerk“ (DPHW) an. Das DPHW ist eine der „Reichsbürgerbewegung“ angegliederte Organisation, welche vor allem in Sachsen Schlagzeilen machte, nachdem sich deren Mitglieder als PolizistInnen verkleideten und so versuchten, einen Gerichtsvollzieher an seiner Arbeit zu hindern. Die „Reichsbürgerbewegung“ vertritt die Verschwörungstheorie, dass die BRD nur eine GmbH wäre, welche von den Alliierten besetzt sei. Sie fordern unter anderem die Wiederherstellung der deutschen Staatsgrenzen der Vorkriegszeit.
Auch NPD-Mitglieder und Ex-DVU-Angehörige mischten sich alsbald unter die „Mahnwache“. Die Ausrichtung der „Mahnwache“ lies keinen Zweifel an der Gesinnung der (meisten) TeilnehmerInnen. So wurden zum Beispiel Titel der Neonaziband „Sleipnir“ und der rechten Liedermacherin „Anett“ als Einleitungsmusik gespielt.
Die linke Szene in Bitterfeld entschloss sich, Gegenprotest zu organisieren, um dem Verbreiten antisemitischer und antiemanzipatorischer Inhalte ein Ende zu setzen, und die Teile der MahnwachengängerInnen,welche die versteckten Codes und Botschaften nicht entschlüsseln konnten, aufzuklären.
Jede Woche wurde nun die Wahnmache von lautstarkem Gegenprotest und Redebeiträgen begleitet. Am Anfang ließen sich Teile der Wahnwichtel noch auf Diskussionen ein, doch schon bald wurde der Ton rauer und die Menschen aggressiver. So wurde die Kritik nicht konstruktiv diskutiert, oder sich mit der Tatsache, dass sich unter ihnen diverse Neonazis befinden, auseinandergesetz, geschweige denn diese ausgeschlossen. Im Gegenteil. Nachdem die Wahnmache ein paar Wochen verschoben wurde, um dem Protest bestmöglich aus dem Weg zu gehen, wurde der Anteil der Neonazis unter den TeilnehmerInnen deutlich höher. Nun mischten sich 10-15 von ihnen darunter, um die Mahnwache „zu schützen“. Wovor die TeilnehmerInnen genau „geschützt“ werden sollten, bleibt unklar, ging doch die Körperverletzung (so geschehen am 23.03.2015) von den OrdnerInnen der Wahnmache aus. Als der Gegenprotest dennoch nicht abbrach, nutzten die Neonazis die Chance, um den Termin der Montagswahnmache für sich zu vereinnahmen. Mittlerweile ist Montagswahnmache vorerst von den VeranstalterInnen abgesagt.

Die lokale Neonaziszene bekommt Aufwind:

Seit Anfang des Jahres 2015 tauchen im Stadtgebiet und in den umliegenden Dörfern Flyer der Partei „Der III. Weg“ auf. „Der III. Weg“ ist die Nachfolgepartei der verbotenen radikalen Neonazikameradschaft „Freies Netz Süd“, welches Mitte 2014 nach diversen Razzien verboten wurde.

Das Aufkommen der Partei „Der III.Weg“ lässt sich mit zwei zugezogenen Neonazis in Verbindung bringen. Maik Mosebach und Maria Luise Süss-Lindert sind nun seit ca. einem Jahr in der Region unterwegs und bemühen sich lokale Strukturen zu nutzen, um im Namen des III. Weges aktiv zu werden. Beide aus Hessen zugezogen und ehemals für die Partei „Die Rechte“ aktiv, scharen nun die eigentlich eher kläglichen Reste der Neonaziszene in Bitterfeld um sich.

So traten am 30. März ca. 20-30 Nazis aus Köthen, Dessau, Jessnitz und Bitterfeld mit dem Versuch auf dem Markt auf, dort eine Kundgebung anzumelden. Maria Luise und Maik versuchten verzweifelt, mit den Ordnungsbehörden vor Ort zu verhandeln, um diese genehmigt zu bekommen. Die anwesende Polizei verweigerte ihnen jedoch die Kundgebung. So wurden die Nazis und auch die Gegendemonstrant_innen mit Platzverweisen belegt und vom Markt geschickt.
Zwei Wochen später jedoch gelang es den Beiden, eine Demonstration zu organisieren. Ca. 50 Nazis zogen dabei „Linke haben Namen und Adressen – kein Vergeben, kein Vergessen!“ skandierend durch Bitterfeld. Auf der Demonstration fungierten Maria Luise Süß-Lindert, Maik Mosebach und Stefan Wiesner (stadtbekannter Bitterfelder Neonazi und verurteilter Brandstifter) als RednerInnen. Während Maria-Luise Süß-Lindert von Angriffen fantasierte, die „eindeutig von Leuten, die aus der ‚Festung‘ herauskommen“ (gemeint ist das AKW, welches bis 2005 als Festung bekannt war), zu verantworten seien und forderte, diesem Projekt „Einhalt zu gebieten, aufzuräumen, reinzugehen, nachzusehen, was dort überhaupt getan wird und wer sich dort überhaupt aufhält“. Ihr Lebensgefährte Maik Mosebach beschwor den „Kampf für einen Nationalen Sozialismus“ und drohte:„Wir werden uns wehren. Den deutschen Bürger gilt es, vor Übergriffen von Antifaschisten zu schützen.“
Maria behauptete außerdem, die Gewaltbereitschaft von Neonazis, sei „schlicht und ergreifend eine Lüge“.

Gewalt als zentrales Aktionsfeld der lokalen Neonaziszene

Die Statistik der von Maria benannten „Lüge“ sieht folgendermaßen aus:

• Am 20.03.15 ereigneten sich zwei Angriffe im Innenstadtbereich von Bitterfeld. So drangen gegen 21:25 Uhr sechs vermummte Personen gewaltsam in eine Wohnung ein. Dabei traten und schlugen sie auf den Wohnungsinhaber und dessen Freundin ein. Des Weiteren drohten sie dem Wohnungsinhaber:„…Scheiß Dreckszecke, lass dich nicht mehr auf der Straße blicken, sonst bist du tot…“.
Direkt im Anschluss versuchten sie mit den Worten „…da ist noch eine Dreckszecke…“, in die Wohnung eines Zeugen auf der gegenüberliegenden Straßenseite einzudringen.
• In der Nacht vom 01. auf den 02.04.15 drangen zwei vermummte Personen in Bitterfeld OT Greppin in die Wohnung eines weiteren, nicht rechten Jugendlichen ein, packten den Betroffenen am Hals und schliffen ihn in sein Wohnzimmer. Im weiteren Verlauf traten und schlugen die Täter auf den Betroffenen ein, bedrohten ihn und versuchten ihn darüber hinaus zu bestehlen. Vor dem Verlassen der Wohnung rammten die Täter ihrem Opfer einen Schraubenzieher in den Oberschenkel.
• Am 09.04.15 gegen 20:25 Uhr griffen im Bereich des Bahnhofs Bitterfeld, mindestens zwei Personen aus einem Fahrzeug heraus einen 16-jährigen, nicht rechten Jugendlichen an. Der Betroffene, der bereits am 20.03.15 Opfer eines Angriffs war, wurde im weiteren Verlauf mit einem kurzen Baseballschläger mehrfach auf Oberkörper und Schulterbereich geschlagen.
• Am 15.04.15 kam es im Bereich des Parks „Grüne Lunge“ in Bitterfeld zu einem Angriff auf zwei Geflüchtete. Die beiden Betroffenen wurden von drei Personen mit Flaschen beworfen, woraufhin sie sich verteidigten. Nach Eintreffen der Polizei stieß einer der Angreifer gegenüber einem Polizeibeamten weiter Drohungen gegen die beiden Betroffenen aus.
• In der Nacht vom 17. auf den 18.04.15 ereignete sich ein Brandanschlag auf das Alternative Kulturwerk (AKW) Bitterfeld. Kurz nach 0 Uhr wurden zwei Brandsätze über die Außenzäune des Geländes auf das Dach eines Wohnwagens geworfen. Die Flammen brannten sich durch das Dach des Wagens. Nur die Tatsache, dass sich zu dieser Zeit niemand im Wagen befand, verhinderte Schlimmeres.

Die rechte, provinzielle Hegemonie

In der Facebookgruppe „Bitterfeld-Meine Heimat“1 kann man unterdessen betrachten, wie die rechte, provinzielle Hegemonie um sich greift. Dort wird seit Wochen von, sich selbst „Bürger der Stadt Bitterfeld“ nennenden, Personen gegen, alles was links ist, gehetzt. Auch die lokale Presse springt gern auf den Zug auf. So schwadroniert die „Mitteldeutsche Zeitung“ von einem angeblichen „Gewaltmarsch“2 der am Ostermontag von Linken stattgefunden hätte und ist sich dabei nicht zu fein, auch das AKW zu nennen3. Abgesehen von diversen rechten Gruppierungen auf Facebook wie unter anderem der „Brigade Halle“, welche offen Drohungen und Gewaltfantasien posten, ist auch im Forum “Bitterfeld-Meine Heimat“ immer öfter davon zu lesen, dass die Linken ja schlimmer wären als die Rechten. Fakten werden in dieser Gruppe schlichtweg ignoriert und sich lieber an Vermutungen und Gerüchte gehalten.
Auch die Oberbürgermeisterin Petra Wust (parteilos) hat selbstredend etwas zur provinziellen Meinungsmache beizutragen. So veröffentlichte sie einen „offenen Brief gegen Extremismus“4 in dem sie unter anderem schreibt „Wir sind entsetzt und fassungslos über die aktuellen Geschehnisse in unserer Stadt. Bitterfeld-Wolfen erlebt derzeit eine zunehmende Gewaltbereitschaft und eine wachsende Anzahl gewalttätiger Übergriffe einzelner Gruppierungen des linken wie des rechten Randes des politischen Spektrums“. Die Ereignisse würden „ein schlechtes Licht [werfen] auf unsere Stadt und damit auf uns alle. Sie drängen Bitterfeld-Wolfen in der medialen Wahrnehmung in eine Richtung jenseits von Toleranz, Offenheit und Verständnis.“ Sie führt weiterhin aus: „Wir bekennen uns zu den demokratischen Grundrechten! Wir sind weltoffen und tolerant! Wir respektieren keine Bewegung, die unsere Grundrechte missachtet! Wir sind gegen Intoleranz, Fremdenhass und Ausgrenzung! Wir wehren uns gegen jede Art von Gewalt! Wir sind eine Stadt ohne Rassismus und mit Courage und werden das auch bleiben!“.
Wie so oft ist die größte Angst der lokalen Politiker_innen die Schädigung des Stadtimages. Anstatt sich ernsthaft mit rechter Gewalt oder der lokalen Neonaziszene auseinanderzusetzen wird sich hier mit einem bloßen Lippenbekenntnis zur „Stadt ohne Rassismus“ aufgeschwungen. Fassungslosigkeit und Entsetzen zeugen von Unwissenheit um das Problem, welches nicht erst seit ein paar Tagen existiert, sondern – tief verankert in der Gesellschaft – Platz hat, um sich auszubreiten. Rechte und linke „Gewalt“ werden nun pauschal gleich in einem Satz genannt. So werden die Angriffe von Neonazis, die dabei den Tod ihrer Opfer mehrfach zumindest billigend in Kauf nahmen, mit einem an Hauswände gesprühten „A“ im Kreis auf eine Stufe gestellt. Ein Musterbeispiel an Verharmlosung und Relativierung!

Linke Interventionen
Nach den Angriffen und Überfällen auf verschiedene alternative Menschen entschloss sich die linke Szene dazu, einen Stadtspaziergang zu organisieren, um den lokalen Neonazis zu zeigen, dass sie nicht unbekannt sind und es nicht hingenommen wird, wenn sie versuchen, in Bitterfeld Zonen der Angst für Andersaussehende und (tatsächlich oder vermeintlich) Andersdenkende zu erzeugen. Außerdem gab es diverse Graffitis in der Stadt, um auf das Naziproblem hinzuweisen. Am 19.04., dem Sonntag nach dem Brandanschlag auf das linke Kulturzentrum AKW, welches außerdem der Sitz des Vereins MKJC e.V. (Multikulturelles Jugendcentrum e.V.) ist, gab es eine Spontandemonstration unter dem Motto: „Nazis bekämpfen – Wir wehren uns gegen Hetze und Gewalt“. Dabei wurde auf die oben beschriebene, rechte Gewalt Bezug genommen. Rund 60-70 Menschen beteiligten sich an der Demonstration. Es wurden Flyer verteilt, welche über die Partei „Der III. Weg“ und die aktuellen Naziaktivitäten in Bitterfeld hinwiesen. Die Resonanz der Bevölkerung war durchwachsen, es gab aber durchaus auch Zuspruch zu verzeichnen.
Da wir eine Intervention in die rechte Hegemonie in der Provinz für notwendig und legitim halten, rufen wir nun zu einer überregionalen Demonstration in Bitterfeld auf. Wir wollen damit auf einem weiteren Weg versuchen, Inhalte in die Bevölkerung der Stadt zu tragen und potenziellen Betroffenen rechter Gewalttaten zeigen, dass sie auch in der Provinz nicht allein sind und nicht vergessen werden. Wir sehen diese Demonstration außerdem als eine Solidaritätsaktion für alle Opfer rechter und rassistischer Gewalt. In Zeiten, in denen XGIDA´s aufmarschieren, um ihren rassistischen Ressentiments freien Lauf zu lassen, und es fast wöchentlich zu Brandanschlägen auf Flüchtlingslager kommt, ist eine linke Intervention dringend nötig, gerade in der Provinz.

Wir fordern, dass sich die ortsansässigen PolitikerInnen und Medien an die Fakten halten, öffentlich eingestehen, dass Bitterfeld sehr wohl ein Naziproblem hat, die rechten Übergriffe real sind und etwas gegen die Ausbreitung der neonazistschen Strukturen im Umland getan wird.

Lasst uns gemeinsam dem rechten Mob zeigen, was wir von Ihnen halten!
Kommt zur überregionalen Antifademo in Bitterfeld am 10. Mai 2015.

Treffpunkt: 14uhr, Busbahnhof am Bahnhof

www.focusthefacts.blogsport.de, www.bitterfeldrechtsaussen.blogsport.de

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http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/05/06/antifa-demo-in-bitterfeld-am-10-05-2015/feed/
Antifa-Demo am 18.04. in Annaberg-Buchholz http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/04/11/antifa-demo-am-18-04-in-annaber-buchholz/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/04/11/antifa-demo-am-18-04-in-annaber-buchholz/#comments Fri, 10 Apr 2015 23:11:56 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/04/11/antifa-demo-am-18-04-in-annaber-buchholz/ No Nazis Dessau unterstützt den Aufruf und die Demonstration im Erzgebirge !!!

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Annaberg-Buchholz

Für den 18. April 2015 rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration durch Annaberg-Buchholz auf! Unter dem Motto „Rechte Gewalt offenlegen“ soll auf die derzeitigen Zustände im Erzgebirge aufmerksam gemacht werden.
Allein in den letzten beiden Jahren wurden in der Region 56 Übergriffe durch Neo-Nazis gezählt.
Neben Menschen anderer Herkunft geraten vor allem Antifaschist_Innen regelmäßig ins Visier neofaschistischer Schläger. Alternative Menschen werden verfolgt und bedroht, linke Freiräume und Wohnhäuser angegriffen als auch Mordversuche auf Antifaschist_Innen verübt.

Ein Großteil der Zivilgesellschaft scheint von alledem nichts mitbekommen zu wollen und übt sich in Ignoranz und Gleichgültigkeit. Somit ist es in den vergangenen Jahren für die rechte Szene möglich gewesen, sich nahezu ungestört im Erzgebirgskreis manifestieren und organisieren zu können. Durch das Zusammenspiel dieser Faktoren konnte menschenverachtendes Gedankengut tief in die Mitte der Gesellschaft eingebracht und ein feindseliges Klima geschaffen werden.

Wir wollen auf das Problem der massiven rechten Gewalt in der Region aufmerksam machen und fordern die Gesellschaft sowie die kommunale Politik auf, endlich Initiative zu ergreifen im Kampf gegen Neo-Nazis und Rassist_Innen.
Denn gerade auch in Zeiten von aufkeimendem und volkstauglich gewordenem Rassismus müssen Täter_Innen als auch Drahtzieher_Innen offen benannt und mit allen zivilgesellschaftlichen Mitteln gegen diese vorgegangen werden.

Kommt darum am 18. April 2015 nach Annaberg-Buchholz zur antifaschistischen Demonstration.
Lasst uns gemeinsam für ein besseres Leben, für Vielfalt und Toleranz einstehen.
Neo-Nazis und Rassist_Innen etwas entgegensetzen!
Rechte Gewalt offenlegen!

Antifaschistische Aktion Erzgebirge
Linksjugend [’solid] Erzgebirge
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Update 20. März

Rechte Gewalt hat Tradition im Erzgebirge. Seit Jahren kommt es regelmäßig zu brutalen Angriffen auf Geflüchtete und Antifaschist_Innen. Neu ist, dass mittlerweile nicht mal mehr vor Mordversuchen zurück geschreckt wird.
Bedrohungsszenarien und Anfeindungen gegen alternative Menschen sind fast schon alltäglich.
Mit unserer Demonstration am 18. April wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Region ein beträchtliches Problem mit neofaschistischer und rassistischer Gewalt hat und fordern die Zivilgesellschaft auf, sich endlich am Kampf gegen Rechts zu beteiligen!

Unwissenheit und Ignoranz sind der perfekte Nährboden für die Aufzucht, menschenfeindlichem Gedankenguts.. So bietet das Erzgebirge der rechten Szene seit Jahren eine ideale Brutstätte und sorgt dafür, dass sich rassistische und neofaschistische Ansichten in der Bevölkerung weiter verbreiten und etablieren können.

Damit muss Schluss sein! Bildung und Aufklärung müssen stärker voran getrieben und die Menschen für diese Themen sensibilisiert werden!

18.04 – Annaberg-Buchholz!

14 Uhr Marktplatz

Rechte Gewalt offenlegen!

weitere Infos zur Demo und rechter Gewalt im Erzgebirge :
http://afaerz.blogsport.de/

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http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/04/11/antifa-demo-am-18-04-in-annaber-buchholz/feed/
Dessau goes Frankfurt ! http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/03/08/dessau-goes-frankfurt/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/03/08/dessau-goes-frankfurt/#comments Sun, 08 Mar 2015 15:48:20 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/03/08/dessau-goes-frankfurt/ Am 18. März soll der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einer erweiterten Ratssitzung feierlich eröffnet werden. Tausende Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa werden dies zum Anlass nehmen, ein unmissverständliches Signal des Widerspruchs gegen die herrschenden Austeritätspolitiken und Zurichtungen des Kapitalismus zu setzen.

Wir von No Nazis Dessau werden uns an den Protesten gegen die eröffnung der EZB beteiligen.
Wir werden eine Reisegruppe bilden, wer sich daran beteiligen möchte kann sich unter nonazis_dessau@riseup.net
bei uns melden.
Wir werden die Reise per Sonderzug ab Berlin antreten,Tickets gibt es für Standart 33,- Soli 44,- Soli (Kostendeckend) 65,-
Abfahrt aus Dessau Hbf wird frühzeitig geklärt.

Abfahrt Sonderzug:
Hinfahrt 17. März: Abfahrt ca. 16 Uhr, Berlin
Rückfahrt 18. März: Abfahrt ca. 22 Uhr, Frankfurt

In Frankfurt/Main stehen Schlafplätze zur verfügung welche wir in Anspruch nehmen können.

Nehmt dazu bitte Kontakt mit uns auf:

nonazis_dessau@riseup.net

Weiterhin besteht die Möglichkeit per Bus aus Halle nach Frankfurt zu fahren.
Hinfahrt; 18.03. ca. 6 Uhr
Rückfahrt:18.03. 19 Uhr
Solipreis: 10-15 €

Nehmt dazu bitte Kontakt auf unter
info@dielinke-halle.de
oder
0345 2025590

Infos zu den Protesten unter

http://march18.net/

http://berlin.blockupy-frankfurt.org

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Grafitti zum 07.03.2015 http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/grafitti-zum-07-03-2015/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/grafitti-zum-07-03-2015/#comments Sat, 28 Feb 2015 16:26:03 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/grafitti-zum-07-03-2015/ In Dessau-Roßlau wurde ein Mobi-Grafitti zum 07.03.2015 gemalt.

Danke für den Support und danke an die Künstler!!!

Am 07.03.2015 die beiden Naziaufmärsche in Dessau verhindern!
Vernetzt euch mit uns und zeigt euch solidarisch!

No Nazis Dessau

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Initiative in Gedenken an Oury Jalloh weiter vor Gericht http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh-steht-in-dessau-weitere-sieben/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh-steht-in-dessau-weitere-sieben/#comments Sat, 28 Feb 2015 08:27:32 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh-steht-in-dessau-weitere-sieben/ Die Beweise für die Ermordung von Oury Jalloh im Dessauer Polizeigewahrsam sind eindeutig!
Kein Feuerzeug, kein Noradrenalin im Urin, kein Kohlenmonoxid imHerzblut. Es muss eine größere Menge Brandbeschleuniger zum Einsatz
gekommen sein, um ein so großes Ausmaß der Verbrennungen des Körpers undder Matratze überhaupt zu erreichen.

Fest steht: Oury Jalloh wurde am 7.1.20105 in der Zelle 5 des Polizeireviers Dessau angekettet und angezündet.

Trotz vorliegender Beweise klärt die Dessauer Staatsanwaltschaft den Mord an Oury Jalloh nicht auf und bemüht sich statt dessen, einzelne
Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh strafrechtlich zu verfolgen.

„Dieser Prozess, hier vor dem Amtsgericht Dessau, ist die Fortsetzung juristischer und polizeilicher Ungeheuerlichkeiten, die wir bereits vor
den Landgerichten Dessau und Magdeburg, oder auch am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, miterleben mussten. Staatsanwälte und Richter haben die Aufklärung der Todesumstände von Oury Jalloh verweigert. Sie haben sich zu schützenden Komplitzen der Täter gemacht. Genau deshalb sitzen wir auch hier, weil wir die große Lüge, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, eindeutig widerlegen können.“,

Ursprünglich war der Prozess auf vier Tage angesetzt. Mittlerweile hat der vorsitzende Richter Rosenberg elf weitere Verhandlungstage
terminiert. Rosenbergs Prozessführung ist schikanös. Seine ganze Haltung ist einseitig und vorverurteilend, weshalb Angeklagte und Verteidiger
bereits vier Befangenheitsanträge gestellt haben. Natürlich ohne Erfolg. Schliesslich entscheiden über die Anträge der Angeklagten und
Verteidiger wiederum Dessauer Richter, die ebenfalls schon mit dem Fall von Oury Jalloh zu tun hatten.

„Dass wir überhaupt vor einem Dessauer Richter stehen und dazu noch vonder Dessauer Staatsanwaltschaft angeklagt werden, das ist völlig absurd. Beispielsweise hatte die Dessauer Staatsanwaltschaft im Nachgang des rechtswidrigen Polizeieinsatzes am 7.1.2012 gegen die Teilnehmer und Organisatoren der Gedenkdemonstration zum 7. Todestag von Oury Jalloh alle Anzeigen gegen die Polizei eingestellt. Auch die Ermittlungen gegen die verantwortlichen Polizeiführungskräfte Georg Findeisen und Kurt Schnieber stellte sie ein. Der gewalttätige Polizeieinsatz war
nachweislich rechtswidrig und mehrere Personen mussten hinterher ins Krankenhaus. Kein Polizist wurde dafür zur Verantwortung gezogen.
Aber das alles überrascht uns gar nicht, denn so läuft das die ganze Zeit. Angefangen beim 7.1.2005. Nur so kann das in ihrem Sinne auch
funktionieren – ein rassistischer Mord in Polizeigewahrsam wird von allen involvierten Behörden vertuscht und dann werden die Menschen vor
Gericht gestellt, die aktiv die Wahrheit ans Licht befördern.“

Widerstand für Wahrheit ist strafbar!

https://www.youtube.com/watch?v=eI0oSrNuq9o&list=PLZJHH_VIZ3yTeuFlFADorRG5GOOf3mD_v&index=2

Deshalb unterstützt uns vor dem Dessauer Amtsgericht!

Weitere Prozesstermine:

27.02.2015, 13.03.2015, 20.03.2015, 27.03.2015, 10.04.2015, 17.04.2015,
08.05.2015


jeweils um 9:30 Uhr, Amtsgericht Dessau, Willy-Lohmann-Strasse 33, Saal
224

Weitere und aktuelle Informationen:

initiativeouryjalloh.wordpress.com

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http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/28/initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh-steht-in-dessau-weitere-sieben/feed/
Face the Players, fight the game. http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/25/mobi-veranstaltung-zu-den-ezb-protesten-mit-top-b3rlin-umsganze/ http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/25/mobi-veranstaltung-zu-den-ezb-protesten-mit-top-b3rlin-umsganze/#comments Wed, 25 Feb 2015 05:55:17 +0000 Administrator http://nonazisdessau.blogsport.de/2015/02/25/mobi-veranstaltung-zu-den-ezb-protesten-mit-top-b3rlin-umsganze/

Mobi-Veranstaltung zu den EZB-Protesten mit TOP B3RLIN (umsGanze!)

Am 18. März soll in Frankfurt am Main der Neubau der Europäischen
Zentralbank mit einer Sitzung des erweiterten Rates feierlich eröffnet
werden. Viele tausend Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa nehmen
dies zum Anlass, gegen die Austeritätspolitik und die kapitalistischen
Zurichtungen massiven Widerstand auf die Straße zu bringen. TOP B3RLIN
stellt die Hintergründe der Mobilisierung im Rahmen der Kampagne M18
vor, erklärt, warum es sich bei der EZB um ein Symbol, einen Akteur und
eine Institution kapitalistischer Krisenpolitik handelt. Und informiert
über den aktuellen Stand der geplanten Proteste.

Wann/Wo: 04.03.2015 | 19:30 | AJZ . Schlachthofstraße 25 | Dessau-Roßlau

Infos: http://top-berlin.net/

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