Antifa-Demo am 18.04. in Annaberg-Buchholz

No Nazis Dessau unterstützt den Aufruf und die Demonstration im Erzgebirge !!!

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Annaberg-Buchholz

Für den 18. April 2015 rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration durch Annaberg-Buchholz auf! Unter dem Motto „Rechte Gewalt offenlegen“ soll auf die derzeitigen Zustände im Erzgebirge aufmerksam gemacht werden.
Allein in den letzten beiden Jahren wurden in der Region 56 Übergriffe durch Neo-Nazis gezählt.
Neben Menschen anderer Herkunft geraten vor allem Antifaschist_Innen regelmäßig ins Visier neofaschistischer Schläger. Alternative Menschen werden verfolgt und bedroht, linke Freiräume und Wohnhäuser angegriffen als auch Mordversuche auf Antifaschist_Innen verübt.

Ein Großteil der Zivilgesellschaft scheint von alledem nichts mitbekommen zu wollen und übt sich in Ignoranz und Gleichgültigkeit. Somit ist es in den vergangenen Jahren für die rechte Szene möglich gewesen, sich nahezu ungestört im Erzgebirgskreis manifestieren und organisieren zu können. Durch das Zusammenspiel dieser Faktoren konnte menschenverachtendes Gedankengut tief in die Mitte der Gesellschaft eingebracht und ein feindseliges Klima geschaffen werden.

Wir wollen auf das Problem der massiven rechten Gewalt in der Region aufmerksam machen und fordern die Gesellschaft sowie die kommunale Politik auf, endlich Initiative zu ergreifen im Kampf gegen Neo-Nazis und Rassist_Innen.
Denn gerade auch in Zeiten von aufkeimendem und volkstauglich gewordenem Rassismus müssen Täter_Innen als auch Drahtzieher_Innen offen benannt und mit allen zivilgesellschaftlichen Mitteln gegen diese vorgegangen werden.

Kommt darum am 18. April 2015 nach Annaberg-Buchholz zur antifaschistischen Demonstration.
Lasst uns gemeinsam für ein besseres Leben, für Vielfalt und Toleranz einstehen.
Neo-Nazis und Rassist_Innen etwas entgegensetzen!
Rechte Gewalt offenlegen!

Antifaschistische Aktion Erzgebirge
Linksjugend [’solid] Erzgebirge
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Update 20. März

Rechte Gewalt hat Tradition im Erzgebirge. Seit Jahren kommt es regelmäßig zu brutalen Angriffen auf Geflüchtete und Antifaschist_Innen. Neu ist, dass mittlerweile nicht mal mehr vor Mordversuchen zurück geschreckt wird.
Bedrohungsszenarien und Anfeindungen gegen alternative Menschen sind fast schon alltäglich.
Mit unserer Demonstration am 18. April wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Region ein beträchtliches Problem mit neofaschistischer und rassistischer Gewalt hat und fordern die Zivilgesellschaft auf, sich endlich am Kampf gegen Rechts zu beteiligen!

Unwissenheit und Ignoranz sind der perfekte Nährboden für die Aufzucht, menschenfeindlichem Gedankenguts.. So bietet das Erzgebirge der rechten Szene seit Jahren eine ideale Brutstätte und sorgt dafür, dass sich rassistische und neofaschistische Ansichten in der Bevölkerung weiter verbreiten und etablieren können.

Damit muss Schluss sein! Bildung und Aufklärung müssen stärker voran getrieben und die Menschen für diese Themen sensibilisiert werden!

18.04 – Annaberg-Buchholz!

14 Uhr Marktplatz

Rechte Gewalt offenlegen!

weitere Infos zur Demo und rechter Gewalt im Erzgebirge :
http://afaerz.blogsport.de/

Dessau goes Frankfurt !

Am 18. März soll der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einer erweiterten Ratssitzung feierlich eröffnet werden. Tausende Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa werden dies zum Anlass nehmen, ein unmissverständliches Signal des Widerspruchs gegen die herrschenden Austeritätspolitiken und Zurichtungen des Kapitalismus zu setzen.

Wir von No Nazis Dessau werden uns an den Protesten gegen die eröffnung der EZB beteiligen.
Wir werden eine Reisegruppe bilden, wer sich daran beteiligen möchte kann sich unter nonazis_dessau@riseup.net
bei uns melden.
Wir werden die Reise per Sonderzug ab Berlin antreten,Tickets gibt es für Standart 33,- Soli 44,- Soli (Kostendeckend) 65,-
Abfahrt aus Dessau Hbf wird frühzeitig geklärt.

Abfahrt Sonderzug:
Hinfahrt 17. März: Abfahrt ca. 16 Uhr, Berlin
Rückfahrt 18. März: Abfahrt ca. 22 Uhr, Frankfurt

In Frankfurt/Main stehen Schlafplätze zur verfügung welche wir in Anspruch nehmen können.

Nehmt dazu bitte Kontakt mit uns auf:

nonazis_dessau@riseup.net

Weiterhin besteht die Möglichkeit per Bus aus Halle nach Frankfurt zu fahren.
Hinfahrt; 18.03. ca. 6 Uhr
Rückfahrt:18.03. 19 Uhr
Solipreis: 10-15 €

Nehmt dazu bitte Kontakt auf unter
info@dielinke-halle.de
oder
0345 2025590

Infos zu den Protesten unter

http://march18.net/

http://berlin.blockupy-frankfurt.org

Grafitti zum 07.03.2015

In Dessau-Roßlau wurde ein Mobi-Grafitti zum 07.03.2015 gemalt.

Danke für den Support und danke an die Künstler!!!

Am 07.03.2015 die beiden Naziaufmärsche in Dessau verhindern!
Vernetzt euch mit uns und zeigt euch solidarisch!

No Nazis Dessau

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh weiter vor Gericht

Die Beweise für die Ermordung von Oury Jalloh im Dessauer Polizeigewahrsam sind eindeutig!
Kein Feuerzeug, kein Noradrenalin im Urin, kein Kohlenmonoxid imHerzblut. Es muss eine größere Menge Brandbeschleuniger zum Einsatz
gekommen sein, um ein so großes Ausmaß der Verbrennungen des Körpers undder Matratze überhaupt zu erreichen.

Fest steht: Oury Jalloh wurde am 7.1.20105 in der Zelle 5 des Polizeireviers Dessau angekettet und angezündet.

Trotz vorliegender Beweise klärt die Dessauer Staatsanwaltschaft den Mord an Oury Jalloh nicht auf und bemüht sich statt dessen, einzelne
Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh strafrechtlich zu verfolgen.

„Dieser Prozess, hier vor dem Amtsgericht Dessau, ist die Fortsetzung juristischer und polizeilicher Ungeheuerlichkeiten, die wir bereits vor
den Landgerichten Dessau und Magdeburg, oder auch am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, miterleben mussten. Staatsanwälte und Richter haben die Aufklärung der Todesumstände von Oury Jalloh verweigert. Sie haben sich zu schützenden Komplitzen der Täter gemacht. Genau deshalb sitzen wir auch hier, weil wir die große Lüge, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, eindeutig widerlegen können.“,

Ursprünglich war der Prozess auf vier Tage angesetzt. Mittlerweile hat der vorsitzende Richter Rosenberg elf weitere Verhandlungstage
terminiert. Rosenbergs Prozessführung ist schikanös. Seine ganze Haltung ist einseitig und vorverurteilend, weshalb Angeklagte und Verteidiger
bereits vier Befangenheitsanträge gestellt haben. Natürlich ohne Erfolg. Schliesslich entscheiden über die Anträge der Angeklagten und
Verteidiger wiederum Dessauer Richter, die ebenfalls schon mit dem Fall von Oury Jalloh zu tun hatten.

„Dass wir überhaupt vor einem Dessauer Richter stehen und dazu noch vonder Dessauer Staatsanwaltschaft angeklagt werden, das ist völlig absurd. Beispielsweise hatte die Dessauer Staatsanwaltschaft im Nachgang des rechtswidrigen Polizeieinsatzes am 7.1.2012 gegen die Teilnehmer und Organisatoren der Gedenkdemonstration zum 7. Todestag von Oury Jalloh alle Anzeigen gegen die Polizei eingestellt. Auch die Ermittlungen gegen die verantwortlichen Polizeiführungskräfte Georg Findeisen und Kurt Schnieber stellte sie ein. Der gewalttätige Polizeieinsatz war
nachweislich rechtswidrig und mehrere Personen mussten hinterher ins Krankenhaus. Kein Polizist wurde dafür zur Verantwortung gezogen.
Aber das alles überrascht uns gar nicht, denn so läuft das die ganze Zeit. Angefangen beim 7.1.2005. Nur so kann das in ihrem Sinne auch
funktionieren – ein rassistischer Mord in Polizeigewahrsam wird von allen involvierten Behörden vertuscht und dann werden die Menschen vor
Gericht gestellt, die aktiv die Wahrheit ans Licht befördern.“

Widerstand für Wahrheit ist strafbar!

https://www.youtube.com/watch?v=eI0oSrNuq9o&list=PLZJHH_VIZ3yTeuFlFADorRG5GOOf3mD_v&index=2

Deshalb unterstützt uns vor dem Dessauer Amtsgericht!

Weitere Prozesstermine:

27.02.2015, 13.03.2015, 20.03.2015, 27.03.2015, 10.04.2015, 17.04.2015,
08.05.2015


jeweils um 9:30 Uhr, Amtsgericht Dessau, Willy-Lohmann-Strasse 33, Saal
224

Weitere und aktuelle Informationen:

initiativeouryjalloh.wordpress.com

Face the Players, fight the game.

Mobi-Veranstaltung zu den EZB-Protesten mit TOP B3RLIN (umsGanze!)

Am 18. März soll in Frankfurt am Main der Neubau der Europäischen
Zentralbank mit einer Sitzung des erweiterten Rates feierlich eröffnet
werden. Viele tausend Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa nehmen
dies zum Anlass, gegen die Austeritätspolitik und die kapitalistischen
Zurichtungen massiven Widerstand auf die Straße zu bringen. TOP B3RLIN
stellt die Hintergründe der Mobilisierung im Rahmen der Kampagne M18
vor, erklärt, warum es sich bei der EZB um ein Symbol, einen Akteur und
eine Institution kapitalistischer Krisenpolitik handelt. Und informiert
über den aktuellen Stand der geplanten Proteste.

Wann/Wo: 04.03.2015 | 19:30 | AJZ . Schlachthofstraße 25 | Dessau-Roßlau

Infos: http://top-berlin.net/